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Beifuß-Ambrosie keine Gefahr

31.08.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Allergie auslösende Pflanze noch nicht am Albrand aufgetaucht

NÜRTINGEN (le). Alarmstimmung unter Allergikern: Die Beifuß-Ambrosie, eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze, verbreitet sich zunehmend in Deutschland. Unter anderem in Bayern und Baden-Württemberg hat sie sich bereits in der heimischen Flora eingenistet. Im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung ist sie allerdings bisher noch nicht aufgetaucht.

Bastian Kuthe, Leiter der Grünflächenabteilung im Nürtinger Tiefbauamt, sagt, er selbst habe noch keine der Pflanzen gesehen. Gefährlich sei, dass die Pflanzen keine Konkurrenz habe und eine sehr gute Anpassungsfähigkeit besitze: Die Pflanze ist wohl erst seit diesem Jahr ein Problem. Wären Pollen der Beifuß-Ambrosie in der Luft gemessen worden, wäre ich darüber sicherlich informiert.

Der Nürtinger Hautarzt Dr. Karl-Hans Groß erläutert den medizinischen Aspekt: Die Beifuß-Ambrosie sei nicht mit dem hier schon länger ansässigen Beifuß zu verwechseln. Jedoch seien Menschen, die auf Beifuß reagierten, ebenso anfällig für eine Reaktion auf die Ambrosie.

Konkrete Krankheitsfälle im Umkreis kann der Hautarzt bislang noch nicht benennen. Die Symptome sind die gleichen wie bei anderen Allergie auslösenden Pflanzenarten auch Schnupfen, Bindehautentzündung oder heftige Atembeschwerden bis hin zu Asthma-Anfällen.


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