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Behinderten-Förderung Linsenhofen bekommt neues Wohnheim

26.10.2019 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein weiteres großes Bauprojekt wartet in Linsenhofen auf seine Fertigstellung: Gestern war der Spatenstich für das neue Wohnheim, das die Behinderten-Förderung Linsenhofen unweit ihrer alten Unterkunft in der Bodelschwinghstraße jetzt baut. Eine neue Pflegeverordnung schreibt Richtlinien vor, die das alte Haus nicht mehr erfüllen kann. Die Zimmer sind zu klein, Barrierefreiheit ist nicht gegeben und Doppelzimmer sind in der neuen Verordnung nicht mehr vorgesehen. Das neue Domizil bietet 24 Einzelzimmer in zwei Sechszimmer- und drei Vierzimmerwohnungen. Zusätzlich wird es einen großen Seniorenbereich geben. Günter Schempp, Vorsitzender des Fördervereins, begrüßte die zahlreichen Gäste zum Spatenstich, darunter Vertreter der Gemeinden, Baufirmen, Banken und auch Nachbarn. „Es ist sehr wichtig, gute nachbarschaftliche Beziehungen zu haben“, bat Schempp um Toleranz bei den Nachbarn, liegt die künftige Baustelle doch mitten im Wohngebiet. Rund 3,7 Millionen Euro wird das neue Haus kosten, wovon der größte Teil über Zuschüsse finanziert wird. Im Sommer 2021 will Schempp erneut Gäste einladen, dann zur Eröffnung des Wohnheims. Unser Bild zeigt von links Heimbewohner Volkmar Haas, Heimleiter Toni Sandmann, Katharina Kiewel, Leiterin des Sozialamts im Esslinger Landratsamt, Günter Schempp, Frickenhausens Bürgermeister Simon Blessing, Oberboihingens Bürgermeister Torsten Hooge, Linsenhofens Ortsvorsteherin Regine Theimer, Wohnheimbewohner Jörg Biedermann und Architekt Markus Hiller. jh

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