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Begleitung in akuten Notsituationen

09.10.2007 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Notfallnachsorgedienst des DRK und die Palliativversorgung des Landkreises arbeiten künftig zusammen

Der nahende Tod stellt oft nicht nur für die Kranken selbst, sondern auch für deren Angehörige eine belastende Situation dar. Aber auch einen Unfall mitzuerleben oder bei einer Katastrophe als Ersthelfer dabei zu sein, kann bei Menschen Krisen auslösen. Die Palliativversorgung des Landkreises Esslingen hat nun, gemeinsam mit dem Notfallnachsorgeteam des Deutschen Roten Kreuzes, ein Betreuungskonzept erarbeitet, das psychische und soziale Erste Hilfe leistet.

Eng gekoppelt ist das Konzept an die Arbeit der Palliativpflege, die vom Paracelsus-Krankenhaus Ruit und dem Klinikum Kirchheim-Nürtingen angeboten wird. Palliativmedizin, also die Schmerzbehandlung von Patienten, will in erster Linie Menschen mit weit fortgeschrittener, unheilbarer Erkrankung helfen, in der letzten Lebensphase mehr Lebensqualität zu erfahren, erklärt Nicole Pakaki, Fachärztin für Innere Medizin am Paracelsuskrankenhaus Ruit. Sie bescheinigt dem Landkreis Esslingen sehr gute Grundstrukturen in der Schmerzbehandlung sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich.

Als besondere Ergänzung für die Arbeit von Palliativmedizinern betrachtet sie den Notfallnachsorgedienst des DRK, den es seit elf Jahren gibt. Sowohl im Altkreis Esslingen als auch im Altkreis Nürtingen begleiten die 27 ehrenamtlichen Helfer und 58 Seelsorger Menschen in akuten Krisensituationen.


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