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Bauern wollen nicht als Sündenböcke gelten

26.09.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bauern wollen nicht als Sündenböcke gelten

Kreisbauernverband: Leicht anziehende Erzeugerpreise sind für die Landwirte noch kein Grund zum Jubel

KIRCHHEIM (tb). Die Stimmung in der Landwirtschaft ist besser als die Lage, betonte Vorsitzender Siegfried Nägele bei einer Pressekonferenz des Kreisbauernverbands Esslingen auf dem Hof von Hermann Schmid in Kirchheim. Er und sein Vorstandskollege Michael Zimmermann waren sich aber darüber einig, dass die Lebensmittelpreise weiter steigen müssen, damit die Bauern das erhalten, was sie zum Überleben brauchen.

Dabei war die Situation bei den Landwirten vor einem Jahr noch viel schlechter. Bei vielen Betrieben seien akute Liquiditätsprobleme entstanden, so Nägele. Ausstehende Rechnungen hätten nicht bezahlt werden können und oft sei das Milchgeld gleich gepfändet worden. Einfacher Grund hierfür sei gewesen, dass die Erlöse gefallen sind und die Kosten für den Produktionsaufwand kräftig stiegen.

Ausweichen konnten die Bauern auch nicht. Wir sind zwar auch Unternehmer, aber an den Standort gebunden, machte Nägele klar. So seien viele Landwirte nicht mehr in der Lage gewesen, ihren Hof zu halten: Wer seine Stalltür einmal zunagelt, der macht sie nicht mehr auf.

Mit der Ernte des Jahres 2007 zeigten sich die Landwirte zufrieden. Der Tenor war allerdings: Wir sind noch mal mit einem blauen Auge davongekommen.


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