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Bärtierchen überleben fast

05.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(dpa) Bärtierchen sind Meister der sogenannten Kryptobiose. Das ist ein Zustand, in dem die Tiere kein Lebenszeichen mehr von sich geben. Aber tot sind sie nicht. Bärtierchen mit wissenschaftlichem Namen Tardigraden können deshalb auch an lebensfeindlichen Orten problemlos überleben. Zum Beispiel im Moos. Wenn Moos in der Sommerhitze völlig austrocknet, trocknen sie einfach mit aus. Und selbst wenn ihr Körper nur noch ganz, ganz wenig Wasser enthält, halten sie diesen Zustand aus. Zum Vergleich: Der Körper des Menschen besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser.

Normalerweise sterben Körperzellen ohne Wasser. Aber die der Bärtierchen nicht. In Tonnenform dabei haben sie alle acht Beine eingezogen können die Tiere einige Jahre, ja sogar Jahrzehnte überdauern. Wie die Tiere das schaffen, wollen Forscher in den kommenden Jahren in dem deutschlandweiten Projekt Funcrypta herausfinden.

Dank ihrer Widerstandfähigkeit haben die Winzlinge aber nicht nur heiße Regionen erfolgreich bevölkert. Vom Nordpol bis zum Südpol konnten Forscher bereits Bärtierchen entdecken. Selbst im ewigen Eis und auf Gletschern halten sie durch: Extremer Frost macht ihnen nichts aus.


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