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Babys an einem Nagel aufgehängt

30.09.2008 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kinder- und Frauengeschichten aus dem ländlichen Raum werden im Freilichtmuseum nacherzählt

BEUREN. In der guten alten Zeit war die Welt noch in Ordnung – diesen Eindruck erwecken zumindest die unzähligen Heimatfilme, die nach dem Krieg in die Kinos schwappten. Doch entsprach das Bild von glücklicher Kindheit und harmonischem Landleben der Realität? Im Freilichtmuseum in Beuren können Besucher den Lebensgeschichten von ehemaligen Bewohnern der Museumshäuser nachspüren und sich ein eigenes Bild davon machen, ob die alte Zeit wirklich so gut war.

Viele Kinder zu haben – auf dem Land sicherte dies den Bauersfamilien das Überleben, denn die Kinder wurden als Arbeitskräfte gebraucht. Persönliche Entfaltungsmöglichkeiten oder Kindsein als eigene Lebensphase war deshalb nicht möglich. Die Zeit zum Spielen war sehr rar und Spielzeug besaßen die Kleinen ohnehin nur, wenn der Opa ihnen vielleicht etwas geschnitzt hatte.


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