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„Aya ist wie meine japanische Tochter“

21.07.2015, Von Lisa Martin — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Organisation YFU schickt nicht nur Schüler ins Ausland – Sie ist auch ständig auf der Suche nach Gastfamilien in Deutschland

„Die ganze Familie kann jetzt mit Stäbchen essen“ – für Familie Class nur eines von vielen Argumenten, warum man einen internationalen Schüler bei sich aufnehmen sollte. Ein Jahr lang lebte die 19-jährige Japanerin Aya Matsumoto bei ihnen in Schlaitdorf. Vor Kurzem hieß es Abschied nehmen und Anja Class brachte es auf den Punkt: „Ohne Aya wird es daheim komisch sein.“

Von Hiroshima nach Schlaitdorf: Gasttochter Aya (Mitte) bei der Ankunft Dieter, Kathrin, Anja und Helga Class (von links). Foto: privat

SCHLAITDORF. „Unsere Gastkinder kommen aus rund 50 Ländern weltweit. Von den USA bis Australien ist alles dabei“, so Felix Winkler, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei „Youth for Understanding“, kurz YFU. Die Organisation ist ständig auf der Suche nach deutschen Gastfamilien. Im Moment sucht YFU für über 500 Jugendliche ab August oder September ein deutsches Zuhause. Das Abenteuer „Gastfamilie“ dauert ein Schuljahr.


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