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Auszeichnung für Esslinger Hospiz

26.03.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paul-Lechler-Preis für Projekt der Einrichtung

ESSLINGEN (pm). Das Hospiz Esslingen der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde ist mit dem Paul-Lechler-Preis 2018 ausgezeichnet worden. Die Lechler-Stiftung würdigt damit das Projekt „Letzte Fragen – Esslingen im Dialog“, das den Aufbau einer Sorgekultur in der Stadt zum Ziel hat.

Sozialminister Manfred Lucha und Professor Walter Herwarth Lechler, der Vorsitzende des Stiftungsrates und Urenkel Paul Lechlers, übergaben den Paul-Lechler-Preis an Susanne Kränzle, die Leiterin des Esslinger Hospiz, Dekan Bernd Weißenborn und Siegfried Bessey, den Vorsitzenden des Gesamtkirchengemeinderats, sowie Dr. Andreas Heller, Professor an der Karl-Franzens-Universität Graz und seinen Kollegen Dr. Patrick Schuchter von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Wien, Graz, der mit Susanne Kränzle das Projektteam bildet und „Letzte Fragen“ wissenschaftlich begleitet.

Die Lechler-Stiftung gehört seit Jahren zu den großen Förderern des Hospiz. Insgesamt 165 000 Euro hat die Stiftung bisher an das Hospiz in Esslingen gegeben. Hinzu kommt nun das Preisgeld von 40 000 Euro, das unter anderem für die Weiterführung des Projektes eingesetzt wird. Ausschlaggebend für die Förderung und Auszeichnung des Projektes „Letzte Fragen“ sei gewesen, dass es in die Bevölkerung hineinwirke.

„Bewusstseinsbildung ist uns sehr wichtig“, sagt Dieter Hauswirth, Vorsitzender der Lechler- Stiftung.

Das Hospiz teilt sich den Preis mit der Ökumenischen Hospizinitiative im Landkreis Ludwigsburg, die 10 000 Euro für ein Projekt der Hospizarbeit für Menschen mit geistiger Behinderung erhielt.

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