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Ausstellung rund um die Kartoffel

13.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ob Kartoffelbrei, Kartoffelsalat, Kartoffelpuffer oder Bratkartoffeln – die Knolle, die ursprünglich aus den südamerikanischen Anden nach Europa kam, gehört immer noch zu den beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland. Wie vielfältig jedoch Kartoffeln sind, zeigt nun eine Ausstellung im Freilichtmuseum in Beuren. Seit Sonntag kann man sich hier über die älteste Sorte „Skerry Blue“ aus Irland genauso informieren wie über die populärste mit dem Namen „Linda“. Auch die Kartoffelsorte des Jahres, „Siglinde“ genannt, wird in der Ausstellung gezeigt. Dabei stand die Kartoffelernte gar nicht unter einem guten Stern. „Der August war zu verregnet, sodass wir schon anfingen, um unsere Ernte zu bangen“, sagt Brigitte Haug, Kulturwissenschaftlerin im Museum. Die historischen Kartoffelsorten wurden auf den Äckern im Museumsdorf angebaut und sind ein wichtiger Beitrag zum Erhalt alter Kulturpflanzen. Nicht nur die Geschichte der Kartoffel ist interessant, auch die Vielfalt der Knolle ist erstaunlich: so gibt es rotfleischige Sorten und solche mit blauer Schale und gelbem Fleisch, wie das Bild oben zeigt. Viele weitere Informationen rund um die wohlschmeckende Knolle erfährt man noch bis zum 17. Oktober täglich, außer montags, von 9 bis 18 Uhr in der Scheuer des Hauses Walz im Freilichtmuseum Beuren. sg


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