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Aufbrechen ist anstrengend

15.12.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ich mag Mandarinen. Weil sie gut schmecken und einfach zu schälen sind. Nüsse hingegen betrachte ich eher als saisonale Deko. Und wenn man mir noch so oft versichert, wie lecker und vor allem gesund Nüsse sein mögen: Ganz oft bin ich einfach zu faul, sie zu knacken und freue mich, wenn andere das für mich tun. Dadurch sind Nüsse für mich ein Bild für das Leben und das Miteinander mit den Menschen. Aufbrechen ist anstrengend. Nehme ich mir die Zeit, auch harte Nüsse zu knacken?

Jürgen Hofmann, Pastor,
Jürgen Hofmann, Pastor,

Zeitgenossen, die etwas verschlossen sind, die ich als kompliziert erlebe, vielleicht abweisend – bin ich bereit, mich auf sie einzulassen, Zeit und Kraft aufzuwenden, um sie kennenzulernen, einen Zugang zu ihnen, den weichen Kern hinter der harten Schale zu finden? Oder begnüge ich mich mit den „Mandarinen“, Menschen, die so ticken wie ich, die ich als nicht so anstrengend erlebe, die mir „schmecken“? Und umgekehrt, wer kümmert sich dann um mich? Bin ich denn wirklich so unkompliziert, wie ich es vielleicht meine?


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