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Auf einmal redete keiner mehr mit ihm

23.03.2013 00:00, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der in Neuffen geborene Walter Marx, Sohn eines jüdischen Fabrikbesitzers, stellte seine Lebenserinnerungen vor

Ausgrenzung und Diskriminierung waren vor 75 Jahren noch eher harmlose Angriffe auf jüdische Mitbürger in der Zeit des Nationalsozialismus. Wie verstörend aber genau solche Maßnahmen auf die Psyche eines Kindes wirken mochten erfuhren am Freitag vormittag die etwa siebzig Besucher einer Buchpräsentation im evangelischen Gemeindehaus Neuffen.

Verleger Peter Sindlinger, Autor Walter Marx und Übersetzerin Claudia Heimgärtner bei der Vorstellung von „Zerrissene Jugend“. heb
Verleger Peter Sindlinger, Autor Walter Marx und Übersetzerin Claudia Heimgärtner bei der Vorstellung von „Zerrissene Jugend“. heb

NEUFFEN. Walter Marx ist als Sohn eines jüdischen Fabrikbesitzers in Neuffen aufgewachsen, lebt heute in New York und hat seine Memoiren unter dem Titel „Zerrissene Jugend“ beim Nürtinger Verlag Sindlinger-Burchartz herausgegeben. Die aufregende Lebensgeschichte des heute 87-jährige Deutschamerikaner, war vor acht Jahren schon einmal Gegenstand eines unter dem Titel „Cannstatt – Neuffen – New York“ ebenfalls im Verlag Sindlinger-Burchartz erschienenen Buches von Manuel Werner. Der war auch an der Produktion der 225 Seiten starken Erinnerungen beteiligt und rundete das Werk mit einem kenntnisreichen Nachwort ab.


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