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Auch die Mutter geschlagen

06.06.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gericht konstatiert bei 33-jährigem Mann eine psychische Krankheit – Nachbarn terrorisiert

Ein 33-jähriger – an Wahnvorstellungen leidender – Wirtschaftswissenschaftler aus Bempflingen ist gestern vom Stuttgarter Landgericht wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu sechs Monaten Haft und Einweisung in eine geschlossene psychiatrische Anstalt verurteilt worden. Die Maßnahmen sind allerdings zur Bewährung ausgesetzt worden.

BEMPFLINGEN (cvp). Der Mann hatte drei Jahre lang seine Nachbarn terrorisiert gehabt.

In dem Verfahren vor der 7. Großen Strafkammer am Landgericht Stuttgart ging es in erster Linie um die psychische Krankheit des 33-Jährigen, der im Zustand dieser Krankheit Nachbarn beleidigt, mit dem Tode bedrohte und letztlich auch geschlagen hatte.

Anlass des Verfahrens waren aber Vorfälle vom Dezember letzten und Januar dieses Jahres. Er hatte ohne Grund plötzlich seine eigene Mutter angegriffen und zugeschlagen. Ebenso hatte er einen unmittelbaren Nachbarn geschlagen, der ihm eigentlich anscheinend nur helfen wollte, mit der Krankheit klarzukommen.

Diesen Nachbarn schlug der Angeklagte mehrfach mit den Fäusten, wie das Opfer im Stuttgarter Zeugenstand berichtete. Und eine Nachbarin wurde von ihm sogar mit dem Tode bedroht, wobei der Beschuldigte der Frau genau beschrieben hatte, wie die Tötung vonstatten gehen werde.


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