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Auch der dritte Beurener Brotmarkt war ein Besuchermagnet

24.06.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erneut hat Beuren auf die alte Tradition des Brotbackens in Backhäusern aufmerksam gemacht und am Sonntag zum dritten Mal zum Beurener Brotmarkt eingeladen. Darauf und auf die Verwendung von heimischem Getreide und anderen regionalen Zutaten wies Bürgermeister Daniel Gluiber in seinem Grußwort zur Eröffnung gestern hin. „Sie erinnern an das ursprüngliche Brot aus natürlichen Zeiten.“ „Salzdeil“ vom Aicher Goißabeck war am Sonntag ebenso begehrt wie Brote aus den Beurener Backhäusern und den gewerblichen Bäckereien. Es gab mehr als nur Brot zu kaufen, denn aus Getreide, genauer gesagt aus naturbelassenem Hopfen im Eigenanbau, brauen Ralf Hauswirth und Kevin Holzmann das „Beuren Fels Bier“ nach dem Reinheitsgebot. Das wurde gerne probiert, oft zusammen mit dem Treberbrot aus dem Holzofen. Dass man aus heimischem Getreide auch Öl pressen kann, zeigte die Nürtinger Alb-Ölmühle. Zum Angebot gehörte außerdem alles, was auf das Brot gehört, von Ziegenkäse über Wurst bis zu den kreativen Fruchtaufstrichen von Ulrike Frick. Die Austrägerin unserer Zeitung stellt nach der Arbeit am frühen Morgen zudem gerne Sirupvariationen aus Blüten, Kräutern und Früchten her. Am Stand der Kirchheimer „Tee- und Weinecke“ waren die Eisteesorten sehr beliebt. Insgesamt haben 30 Marktbeschicker und die geöffneten Läden am Sonntag Beuren zum Ausflugsziel gemacht. der/Foto: Sander

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