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Auch Aichtal ist enttäuscht

26.11.2009 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Langfristig hält die Stadt aber an der Werkrealschule fest

AICHTAL. Auch in der Stadt Aichtal hat das Aus für die gemeinsam mit Neckartailfingen geplante Werkrealschule (siehe nebenstehenden Bericht) für Enttäuschung gesorgt. Laut Bürgermeister Klaus Herzog ist dies übrigens zum Teil Fluch der guten Tat: Mit 86 Prozent habe man nämlich eine weit bessere Übergangsquote von Grundschule zu weiterführenden Bildungseinrichtungen (der landesweite Schnitt liegt bei 80 Prozent). Nur 14 Prozent entschieden sich für die Hauptschule.

Unter die Grenze, ab der eine Werkrealschule möglich sei, sei man auch deswegen gerutscht, weil bislang Schüler aus Schlaitdorf und Altdorf die Neckartailfinger Hauptschule besuchen und nach Grötzingen auch eine Handvoll Schüler von außerhalb der Stadt gingen, diese aber bei der Zukunftsplanung nicht mitgerechnet werden dürften. Vor allem letztere Tatsache habe Schulamtsdirektor Dr. Günter Klein nicht gewusst, als er der Stadt Aichtal schriftlich bestätigt habe, er befürworte das Werkrealschul-Doppel Aichtal/Neckartailfingen. Zwar habe sich das Schulamt auch mit dem Regierungspräsidium in Verbindung gesetzt, um eine Ausnahme genehmigt zu bekommen, aber die Chancen tendierten gegen null: „Die Zahlen sprechen für sich.“

„Wir hoffen, dass der Zug nicht ganz abgefahren ist“

Klaus Herzog, Bürgermeister


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