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Arnold: Ein Nein löst die Probleme nicht

06.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der SPD-Politiker wirbt für die Rente mit 67 und antwortet auf die Kritik der Gewerkschaften

NÜRTINGEN (pm). Kein gutes Haar lassen die Gewerkschaften derzeit an den Rentenplänen der Bundesregierung: IG Metall und Co. geißeln die Rente mit 67 als Arbeitsplatzvernichtung für Jüngere und Rentenkürzung für die Älteren. Der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD) hält nun dagegen: Wer heute über die Folgen der Reform spricht, darf nicht die heutige Arbeitsmarktsituation zugrunde legen. Denn die Rente mit 67 werde erst 2029 voll zum Tragen kommen. Bis dahin fehlen aber rund zehn Millionen Erwerbstätige und ältere Arbeitskräfte würden ganz anders als heute dringend gebraucht.

Die Rentenpläne der Bundesregierung sind derzeit mehr als ein Stein des Anstoßes. Die Proteste sind laut, die Empörung zuweilen groß und heftig. Doch eines gehe bei der öffentlichen Auseinandersetzung um die Rente mit 67 völlig unter, stellt der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold fest. Wie streiten weder darüber, warum wir ein höheres Renteneintrittsalter brauchen, noch diskutieren wir über die künftigen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft, sagte er. Ein kompromissloses Nein zu den Rentenplänen löse die Probleme, die in den nächsten Jahrzehnten auf uns zukommen, nicht.


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