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Apothekenversorgung

20.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Renée-Maike Pfuderer, Nürtingen. Als Nürtingerin bin ich im medizinischen Notfall bestens versorgt. Dies war bisher auch meine Meinung. Wir haben die Notfallpraxis mit engagierten Ärzten und einem guten Team. Das ist sicher auch so! Nur wird dieses wirklich gute Angebot der Ärzteschaft durch den Notdienst der Apotheken ad absurdum geführt. Als Beispiel hierfür mag der 18. Februar dienen. Aufgrund eines grippalen Infektes wollte ich die Notfallpraxis aufsuchen und hätte dort auch sofort einen Termin bekommen. Nur was bringt mir, als Alleinstehender, eine Verordnung von Medikamenten, wenn ich diese Medikamente dann in Bempflingen bekomme? Diese Frage stellte ich auch der überaus freundlichen Dame, die meinen Anruf in der Notfallpraxis entgegennahm. Diese verwies mich dann auf Freunde oder Bekannte, die ich bitten solle, die Medikamente für mich zu holen.

Nur was macht dann der ärztliche Notdienst für einen Sinn? Kein Mensch geht freiwillig sonntags zu einem Arzt. Patienten, die einen ärztlichen Notdienst aufsuchen, sind in der Regel so krank, dass sie diesen Arztbesuch nicht bis zum nächsten Werktag aufschieben können.

Danach aber vor der Wahl zu stehen, Bekannte am Sonntag bitten zu müssen, 20 Kilometer (hin und zurück) zur nächsten Apotheke zu fahren oder diese Strecke gar selber zu fahren, führt den ganzen ärztlichen Notfalldienst ad absurdum.


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