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Anwohner protestieren gegen E-plus-Mast

28.09.2006 00:00, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat stellt Bauantrag für die Mobilfunkanlage erneut zurück

GRAFENBERG. Der Antrag zum Bau einer Mobilfunkanlage in der Mörikestraße liegt vorerst auf Eis. Zwar liegt inzwischen die Standortbescheinigung für den Mast vor, doch sind noch etliche Fragen in Zusammenhang mit dem Sender offen. So soll die Anlage statt wie ursprünglich geplant mit 1800 Megahertz jetzt mit 900 Megahertz senden. Zudem liegen der Gemeinde etliche Widersprüche von Anwohnern gegen den geplanten Mast vor (wir berichteten).

Durch den Bau des knapp 25 Meter hohen Stahlgitterturms in der Nähe des Waldrands beim Gemeindebauhof befürchten die Anwohner vor allem erhebliche Wertminderungen für ihre Grundstücke und die Immobilien. Auch Sicherheitsbedenken, unter anderem wegen Einsturz oder Blitzschlag werden gegen das Vorhaben von E-plus ins Feld geführt. Ebenso entspreche der Sender wegen des zu geringen Abstandes zum Waldrand von nur 25 Metern nicht den baurechtlichen Vorschriften.

Erhebliche Bedenken haben die betroffenen Nachbarn aber auch aus gesundheitlichen Gründen. Zu den gesundheitlichen Risiken einer solchen Anlage in nächster Nähe zu Wohnbebauung, Kindergarten und Schule, so heißt es in einem der Schreiben, gebe es keinerlei Erfahrungen.


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