Region

Anlaufprobleme bei offener Jugendarbeit

03.07.2019, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vor allem zu älteren Schlaitdorfer Jugendlichen fehlt es dem Betreuer derzeit an Kontakt

Vier Monate ist es her, dass mit Gerhard Frank die offene Jugendarbeit in Schlaitdorf ein Gesicht bekam. Sein erster Bericht an den Gemeinderat am Montag fiel jedoch durchwachsen aus.

SCHLAITDORF. Dass sich drei kleine Kommunen zusammenschließen, um offene Jugendarbeit zu betreiben, das ist zumindest in der Region bislang einmalig. Altenriet, Altdorf und Schlaitdorf haben den Versuch gewagt und finanzieren nun gemeinsam den Einsatz eines Jugendbetreuers nach dem Esslinger Modell gemeinsam mit dem Kreisjugendring.

Im März hat Frank seine Arbeit aufgenommen. Seither ist er auf Vorstellungsrunde durch die drei Gemeinden. Bei den Schulen, Kirchen und den Vereinen hat er sich vorgestellt und viele Gespräche geführt. Vor allem aber sich darum bemüht, Kontakt zu den Jugendlichen aufzubauen. Mit eher durchwachsenem Erfolg, wie Frank nun am Montagabend bei seinem Bericht für den Schlaitdorfer Gemeinderat zugeben musste. Vor allem zu den älteren Jugendlichen gelang es ihm kaum durchzudringen. Schwer sei es gewesen, die Jugendlichen überhaupt anzutreffen: „Die Treffpunkte wechseln ständig“, erklärt der Betreuer. Wird der Druck aus der Nachbarschaft zu groß, ziehen die Grüppchen weiter.


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