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Anklage gegen Rettungshundeführer

03.07.2009 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vorwurf der Untreue und Urkundenunterdrückung

Zweieinhalb Jahre dauerten die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart, doch nun steht fest: Der ehemalige Leiter der Rettungshundestaffel des DRK, Klaus Röper, wird vor dem Amtsgericht Nürtingen angeklagt. Der Termin für die Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

NÜRTINGEN. Wie Pressestaatsanwältin Claudia Krauth gestern mitteilte, wird gegen Röper Anklage wegen Untreue und Urkundenunterdrückung erhoben. Dem ehemaligen Leiter der Rettungshundestaffel im DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim wird vorgeworfen, 8000 Euro an DRK-Geldern an eine private Rettungshunde-Organisation in Schorndorf überwiesen zu haben, ohne dies mit dem DRK abgesprochen zu haben. Er habe jedoch keinen Anspruch auf dieses Geld gehabt.

Für diesen Vorwurf der Untreue stehe ein Strafrahmen zur Verfügung, der von einer Geldstrafe bis zu fünf Jahren Haft reiche. Wie Claudia Krauth sagt, sehe der Angeschuldigte keine strafbare Handlung in seinem Vorgehen. Er behaupte, die Überweisung sei mit dem DRK abgesprochen gewesen. Zwar sei das Geld zu einem späteren Zeitpunkt dem DRK wieder zurücküberwiesen worden, das mache die Tat jedoch nicht ungeschehen.


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