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Angriff auf die Freiheit der Kunst

10.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erika und Helmuth Kern referierten über „entartete Kunst“

NECKARTENZLINGEN (ce). Kürzlich veranstaltete der bündnisgrüne Ortsverband Aichtal-Neckartal zum Thema „Entartete Kunst – verfemte Kunst“ einen außergewöhnlichen Abend. Wenn Helmuth Kern von der „Einheit von Kunst und Leben“ spricht, zitiert er nicht nur Joseph Beuys, sondern spielt auch auf das gemeinsame Kunst-Leben mit seiner Ehefrau Erika an. Sie, die Keramik-Meisterin, und er, der Professor a. D. eines Kunstlehrer-Seminars und Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, zogen am 15. April mit ihrem Vortrag über „Entartete Kunst“ das Publikum in der Auwiesenschule Neckartenzlingen in ihren Bann.

„Wie war es möglich, die Kunst der Moderne als ,aus der Art geschlagen‘ zu diffamieren?“ – so lautete die Grundfrage des Abends, der vom Ortsverein Bündnis 90/ Die Grünen Aichtal-Neckartal veranstaltet wurde. Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Schlemmer, Paul Klee, Wassily Kandinsky, Emil Nolde, Max Beckmann, Oskar Kokoschka, George Grosz, Ernst Barlach, Lovis Corinth, Felix Nussbaum seien hier stellvertretend für die 1400 Künstler genannt, deren Werke verfemt wurden. Jegliche kritische, autonome und abstrakte Kunst sollte „ausgemerzt“ werden.


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