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Angeklagter soll in Psychiatrie bleiben

25.06.2015 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gutachterin bescheinigt Persönlichkeitsstörung

Im Oberensinger Axtmord-Prozess kam gestern die psychiatrische Sachverständige Eunike Ekeh zu Wort. Sie bescheinigte dem Beschuldigten neben einer schizoaffektiven Störung eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Am Nachmittag forderten Staatsanwalt und Verteidiger, dass der Täter in der Psychiatrie bleiben soll.

NT-OBERENSINGEN/STUTTGART. Am viertem Verhandlungstag im Mordprozess vor der 1. Schwurgerichtskammer des Stuttgarter Landgerichts kam gestern die psychiatrische Sachverständige Eunike Ekeh zu Wort. Der 42-Jährige leide bereits seit fast zwei Jahrzehnten an einer schizoaffektiven Störung des manischen Typs, begleitet von Wahnvorstellungen wie Halluzinationen und Ich-Störungen, beispielsweise das Gefühl mit seiner Exfreundin oder seinem Psychiater telepathisch verbunden zu sein. Diese Krankheit habe bei ihm „dysphorischen“ Charakter gehabt, sei also stets mit Missstimmungen und Aggressivität einhergegangen.


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