Schwerpunkte

Region

An Allerheiligen der Toten gedacht

02.11.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zu den höchsten Festen der Katholiken zählt zweifelsohne Allerheiligen. Das war auch gestern auf dem Waldfriedhof zu spüren, als die Plätze in der Friedhofskapelle beim Gottesdienst zum Gedenken der Toten nicht mehr ausreichten. Nachdem der Kirchenchor unter der Leitung von Andreas Merkelbach mit „Wohin soll ich mich wenden, wenn Leid und Gram mich drücken?“ aus Friedrich Schuberts „Deutscher Messe“ auf eine der Grundfragen des menschlichen Daseins eingestimmt hatte, gab Pfarrer Martin Schwer die Antwort aus christlicher Sicht: Bei Gott könne man die Verstorbenen geborgen wissen. Die Sehnsucht danach wurde auch im Gebet spürbar – nicht nur in der Kirche, sondern auch bei den Tausenden von Menschen, die gestern die Gräber naher Menschen, die sie lieb hatten, besuchten und Kerzen als Zeichen des Lichts, das über den Tod hinaus leuchtet, entzündeten. Nicht nur in Nürtingen, sondern auch in vielen Nachbargemeinden, reichten zu Beginn des Trauermonats November die Parkplätze an den Friedhöfen nicht aus. Und viele tankten in der alten Tradition, die ein Zeichen der Verbundenheit über das Lebensende hinaus ist, neue Kraft für den Alltag – gerade weil sie sich der Endlichkeit des irdischen Dasein bewusst wurden. Aber auch spürten, dass es Dinge gibt, die nicht vergehen. jg


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 56% des Artikels.

Es fehlen 44%



Region