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"Alter Mensch bleibt auf Strecke"

25.10.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreisseniorenrat schlägt wegen Entwicklung im Gesundheitswesen Alarm

(pm) Mit dem sperrigen Thema Auswirkungen der Veränderungen im Gesundheitswesen auf die Versorgungssituation alter Menschen hat sich der Kreisseniorenrat in seiner jüngsten Vorstandssitzung befasst. Die dramatische Situation für viele ältere Menschen bei und nach einem Krankenhausaufenthalt wurde dabei sehr deutlich.

Aus der Sicht des Kliniksozialdienstes, der ambulanten Dienste und der Pflegeheime berichteten Gabriele Burger, Isabell Flaig-Leopold, Ilona Pflüger und Andreas Schlegel von ihren bedenklichen Erfahrungen.

Die Verweildauer in den Kliniken verkürzt sich zunehmend. Der alte Mensch werde kaum, dass er da sei, schon wieder entlassen. Spätestens einen Tag nach einer Operation werde er mit seiner Weiterversorgung konfrontiert. Da er dann häufig noch nicht wieder voll orientiert sei, wird in der Not das Schicksal des Betroffenen mit den Angehörigen besprochen und der alte Mensch bleibe auf der Strecke.

Die Kindergeneration sei oft selbst betagt. Demente Patientinnen und Patienten sowie Menschen aus desolaten und vereinsamten Verhältnissen nähmen zudem drastisch zu. Angehörige seien oft nicht präsent, sie arbeiteten oder wohnten auf der ganzen Welt verstreut oder stünden überhaupt nicht zur Verfügung. Das bedeutet, dass die Selbstbestimmung des Betroffenen nicht mehr gelte.


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