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Alte Kulturpflanze mit großem Nutzen

26.08.2019 00:00, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tag zur Kulturpflanze Hanf zog Besucher ins Freilichtmuseum

Das Freilichtmuseum in Beuren hat mit seinem Thementag „Kulturpflanze Hanf – Altes, Neues und Überraschendes“ wieder einmal gezeigt, dass ein Museumsbesuch nicht nur darin besteht, lediglich alte Exponate zu betrachten und etwas darüber zu lesen. Vielmehr konnten an diesem Sonntag die Besucher selbst aktiv werden und zuschauen, wie früher Hanf angebaut und verarbeitet wurde.

Simone Mack führte im Weberhaus vor, wie Hanffasern am Webstuhl zu Textilien verarbeitet werden. Foto: Sander
Simone Mack führte im Weberhaus vor, wie Hanffasern am Webstuhl zu Textilien verarbeitet werden. Foto: Sander

BEUREN. Was viele Menschen nicht wissen: mit Genehmigung der Bundesopiumstelle in Bonn darf Hanf seit dem Jahr 2002 auf dem Museumsacker angebaut werden. Allerdings handelt es sich bei der Pflanze des Freilichtmuseums um sogenannten „Industriehanf” ohne Rauschmittelwirkung. Die Genehmigung zum Anbau von Hanf gibt es nur für Sorten, die das Betäubungsmittel Tetrahydrocannabinol (kurz THC) nicht enthalten. Für Menschen, die eine berauschende Wirkung erzielen möchten, ist der Hanf vom Museumsacker damit uninteressant.


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