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Als Opfer nochmals getreten

21.03.2009, Von Sabine Försterling — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zum Tag des Kriminalitätsopfers fordert der Weiße Ring mehr Opferhilfe – Eine Betroffene berichtet

„Ich wurde als Opfer nochmals getreten“, meint Angela S. Die 43-Jährige aus dem Kreis Esslingen war vor vier Jahren auf der Straße überfallen und brutal zusammengeschlagen worden. Sie kämpft heute noch um die Kosten für eine Therapie. Das Schicksal der seit dem Vorfall Erwerbsunfähigen ist laut Helmut Gagg kein Einzelfall. Es müsse schnelle und unbürokratische Hilfe her, fordert der Leiter des Esslinger Weißen Rings zum Tag der Kriminalitätsopfer am morgigen Sonntag, 22. März.

Der Amoklauf von Winnenden hat Helmut Gagg zufolge wieder gezeigt, dass es fast unmöglich ist, solche unbegreiflichen Taten zu verhindern. Den unschuldigen Opfern von Gewalt, in Baden Württemberg sind es jährlich weit über 20 000, müsse daher mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geholfen werden. Ohne die Unterstützung des Vereins Weißer Ring hätte Verbrechensopfer Angela S. gar kein Licht mehr am Horizont gesehen.

Dennoch steht die 43-Jährige kurz vor dem finanziellen Ruin, da verschiedene Leistungsträger um Zuständigkeiten und Gutachter um eine Therapie streiten. Angela S. kann nach vier Jahren immer noch kaum über das schreckliche Geschehen im April 2005 in Stuttgart reden.


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