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Als die Reformation ins Täle kam

13.02.2017, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die evangelischen Gemeinden im Neuffener Tal haben ein Büchlein zum Lutherjahr herausgegeben

Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen des Reformationsjubiläums. Vor 500 Jahren sorgte Martin Luther mit seiner Kritik an der Kirche für Aufruhr. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die neue Lehre damals im Land. Im Neuffener Tal dauerte es hingegen noch fast zwei Jahrzehnte, bis die Reformation griff: Erst 1536 wurde man dort evangelisch.

Das Heft „500 Jahre Reformation im Täle“ wurde an alle evangelischen Haushalte im Neuffener Tal verteilt. pm
Das Heft „500 Jahre Reformation im Täle“ wurde an alle evangelischen Haushalte im Neuffener Tal verteilt. pm

NEUFFEN. Die damaligen Herrscher Württembergs, die Habsburger, unterdrückten reformatorische Bestrebungen blutig. Und dennoch sehnte man sich in Neuffen und den Nachbargemeinden nach den Lehren Luthers – lag die kleine Stadt doch zwischen den freien Reichsstädten Reutlingen und Esslingen, zwei der Hochburgen der Reformation in Württemberg. Und so bekamen die Einwohner der Tälesgemeinden so einiges mit vom ketzerischen Gedankengut und den Massenfestnahmen des späten Mittelalters.


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