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Absturz nicht geklärt

04.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(sta) Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat das Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Absturz eines Rettungshubschraubers am 28. September 2005 in der Nähe von Weilheim/Teck eingestellt. Bei dem Absturz waren der Pilot und drei Insassen ums Leben gekommen.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat in Zusammenarbeit mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen in Braunschweig zur Feststellung der Unfallursache umfangreiche Ermittlungen angestellt. Dazu erklärt die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung:

Insbesondere wurden technische und chemisch-toxikologische Gutachten eingeholt. Hieraus haben sich keine Hinweise auf technische Mängel oder sonstige technische Ursachen für den Absturz ergeben. Durch chemisch-toxikologische Gutachten wurde zwar eine mögliche Beeinträchtigung der Flugtauglichkeit des Piloten durch Medikamente, die zu Ermüdungen führen, festgestellt, dass dieser Umstand unfallursächlich gewesen wäre ließ sich aber nicht nachweisen.

So konnten beispielsweise andere organische Erkrankungen des Piloten als Absturzursache nicht ausgeschlossen werden. Zeugen haben den Piloten darüber hinaus als gewissenhaft beschrieben und unmittelbar vor dem Abflug nicht den Eindruck gehabt, dass der Pilot in seiner Reaktionsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei.


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