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Ab September geht die Tennis-Saison drinnen weiter

25.05.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Keiner hätte gedacht, dass wir es schaffen, aber jetzt ist es fast so weit“ – so begrüßte Dieter Obst, Vorstandssprecher des Unterensinger Tennisvereins, gestern die Gäste zum Spatenstich für die neue Tennishalle. Sie soll bereits am 15. September bespielbar sein. Der stellvertretende Vorstandssprecher Thomas Dieterich zeichnete den Weg bis zum Spatenstich nach: Tennislehrerin Birthe Glatzel wollte weg aus Nürtingen und kam daher auf den Unterensinger Verein zu mit dem Gedanken, eine Tennishalle zu betreiben. Seitdem bemühte sich der Vorstand um eine Co-Finanzierung. Hier sprang die Gemeinde ein, die nicht nur ein zinsloses Darlehen vergibt, bis die Zuschüsse vom Württembergischen Landessportbund da sind, sondern auch eine Bürgschaft für einen Kredit übernimmt und den Grund für 20 Jahre pachtfrei zur Verfügung stellt. Die neue Halle sorgt für Zulauf beim Verein: Hatte er vor einem Jahr noch 204 Mitglieder, sind es heute beinahe 250, auch die Abonnements verkaufen sich besser als geplant. Bürgermeister Sieghart Friz schilderte seine Überlegungen: Einerseits habe er sich gefreut, dass sich der Vorstand des Vereines so viele Gedanken um die Zukunft seines Vereins macht, andererseits habe er Zweifel an der Machbarkeit gehabt. Doch die Vereinsführung habe nicht locker gelassen. Die Gespräche seien fair, aber nicht einfach gewesen, schließlich will die Gemeinde alle Vereine gleich behandeln. Am Ende siegte die Auffassung, dass Unterensingen mit der Halle eine Aufwertung seines Freizeitangebots erfährt. Im Bild zu sehen sind von links: Bauunternehmer Gerhard Schwenk, Friz, Architekt Norbert Morgenthaler, Statiker Gernot Kurzka, Hallenbauer Martin Rodi, Obst, Dieterich und Hallenbetreiberin Birthe Glatzel. bg


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