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75 000 Euro für die Teufelsbrücke

22.11.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Denkmalstiftung des Landes legt ihren Jahresbericht vor

(pm) Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg hat im Jahr 2012 landesweit 34 Kulturdenkmale mit insgesamt 1,21 Millionen Euro gefördert. Das sind acht Projekte weniger als im Vorjahr, dagegen hat sich die Gesamt-Fördersumme gegenüber dem Vorjahr um 110 000 Euro erhöht, teilte der Geschäftsführer der Denkmalstiftung Baden-Württemberg, Dieter Angst, mit.

Förderschwerpunkte sind die Burg Schloss Zwingenberg im Neckar-Odenwald-Kreis, wofür die Denkmalstiftung 40 000 Euro zur Verfügung stellt, sowie Schloss Weitenburg, Landkreis Tübingen, für dessen Sanierung 65 000 Euro bewilligt wurden. Die Sanierung des Klosters Blaubeuren wird mit 200 000 Euro gefördert, ein spätmittelalterliches Wohnhaus in Ulm mit 120 000 Euro, die Kapuzinerkirche in Riedlingen mit 50 000 Euro, ein ehemaliges jüdisches Wohnhaus in Laupheim mit 40 000 Euro, sowie die Klosterkirche des Klosters Habsthal mit einer Fördersumme von 65 000 Euro.

In der Mitte des Landes ist die Förderung der Sanierung der Teufelsbrücke in Nürtingen-Hardt mit 75 000 Euro Förderung hervorzuheben. Diese Bogenbrücke aus dem 15. Jahrhundert, in Anlehnung an den Namen der Schlucht als „Teufelsbrücke“ bezeichnet, ist Teil der historischen Verkehrsachse, die einst Nürtingen mit dem Filderraum und Stuttgart verbunden hat.

In Vorausschau auf das Jahr 2013 hat der Vorstand der Denkmalstiftung beschlossen, ein großes Vorhaben, nämlich die Konservierung von Grabdenkmalen auf dem Hoppenlaufriedhof in Stuttgart, grundsätzlich finanziell zu unterstützen.

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