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Nürtingen

Woher 10 000 Euro Stromkosten?

27.10.2016 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger trifft sich mit den Stadtwerken vor Gericht wegen des ungeklärten Verbrauchs von 45 000 Kilowattstunden in drei Monaten

NÜRTINGEN/STUTTGART. Ein 36-jähriger Nürtinger fiel aus allen Wolken: Bei einer Zwischenabrechnung mit den Nürtinger Stadtwerken fiel eine Stromrechnung über 10 583,39 Euro oder 45 646 Kilowattstunden für drei Monate an. Das erschien dem Mann unmöglich und er legte Beschwerde ein.

Die Stadtwerke bauten den Zähler aus und schickten ihn an ein zertifiziertes Prüfinstitut. Das stellte fest, dass mit dem Zähler alles in Ordnung ist. Darum bestehen die Stadtwerke auf der Zahlung.

Gestern trafen sich die beiden Parteien deshalb vor den Stuttgarter Landgericht. Beide haben nachvollziehbare Argumente, aber völlig unvereinbare Positionen. Vor Gericht versuchte Richterin Nathalie Könnecke zu ergründen, woher der große Stromverbrauch der vierköpfigen Familie herrühren könnte.

Die Familie wohnt seit 2001 in dem Haus und ist seither Kunde bei den Stadtwerken. Der Verbrauch lag seither bei ungefähr 7000 Kilowattstunden im Jahr, was recht normal für eine Familie in einem Altbau dieser Größe ist.

Der 36-jährige Handwerker renovierte das Haus seit 2012 Stück für Stück, wie er berichtete. In dieser Zeit bekam das Haus eine neue Heizung. Früher wurde mit einem Kachelofen und drei Radiatoren geheizt, heute ist es eine Kombination aus Solar, Holz und einer Luft-Wärme-Pumpe.


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