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Wo es richtig Winter ist

03.01.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Am 3. Januar des Jahres 1959 wurde Alaska als 49. Bundesstaat der USA aufgenommen. Der an Kanada angrenzende Landzipfel, von dem aus man angeblich Russland sehen kann, ist ganz schön riesig: er macht alleine 20 Prozent der Landfläche der USA aus.

Das unwirtliche Klima im hohen Norden sorgte dafür, dass die Ureinwohner vor Europäern lange ihre Ruhe hatten. Nur ab und zu kam ein Pelzjäger oder -händler vorbei. Zuerst waren es Russen, die ab 1783 eine kleine Siedlung unterhielten. Aus Sorge, das Riesenreich zu überdehnen, trennten sie sich 1867 von Alaska und verkauften das Land zu einem Schnäppchenpreis von 7,2 Millionen US-Dollar an die USA. Für das Zarenreich, in dem es bereits genügend kalte Landstriche gab, war die Kolonie völlig unrentabel. Die Reise von der Hauptstadt Sankt Petersburg bis nach Alaska dauerte ein halbes Jahr. Mit einem Quadratmeterpreis von 0,0004 Cent war das einer der billigsten Landkäufe aller Zeiten, übertroffen höchstens noch von den 60 niederländischen Gulden für Manhattan.


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