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Wissenslücken beim Wohngeldbezug

25.08.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wissenslücken beim Wohngeldbezug

Zahlreiche Bürger, die in den Genuss eines Zuschusses kommen könnten, stellen keinen Antrag

NÜRTINGEN (nt). Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis des Menschen. Doch vielfach kann dieses nur schwer befriedigt werden. Dass es staatliche Unterstützung in Form von Wohngeld gibt, wissen aber anscheinend nur wenige, denn viele Bürger stellen keinen Antrag und nehmen somit ihren Anspruch nicht wahr.

In Nürtingen beziehen derzeit rund 200 Haushalte Wohngeld. Das Wohngeld soll ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen sichern. Es wird als Zuschuss gewährt.

nEinkommensnachweise sind notwendig

Daher sind das Ausfüllen eines Antragsformulars sowie die Vorlage von Nachweisen zum Einkommen und den Wohnraumkosten notwendig. Mieter stellen einen Antrag auf Mietzuschuss, Eigentümer von Wohnraum beantragen einen Lastenzuschuss. Bearbeitet werden die Anträge für Wohngeldbezug im Rathaus des jeweiligen Wohnortes.

Was vielfach nicht bekannt zu sein scheint: Die Gewährung und Höhe des Wohngeldes ist nicht vom vorhandenen Vermögen abhängig. In die Berechnung fließen nur die Haushaltsgröße, die Höhe der berücksichtigungsfähigen Miete beziehungsweise Belastung und die Höhe des anrechenbaren Einkommens, zu dem auch Kapitalerträge zählen, ein. Kinder- und Erziehungsgeld werden dabei nicht als Einkommen angerechnet.


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