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Wird Linksabbiegerspur zum Politikum?

29.09.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wird Linksabbiegerspur zum Politikum?

Vorschlag zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf der B297 in Reudern im Ortschaftsrat diskutiert

NÜRTINGEN-REUDERN (zog). Im Zuge der Belagssanierung der B297 ist die Einrichtung einer Linksabbiegerspur im Bereich Reuderner/Ecke Stephanstraße geplant. Damit soll der Verkehrsfluss auf der stark belasteten Ortsdurchfahrt verbessert werden. Im Ortschaftsrat wurde der Vorschlag am Mittwoch kontrovers diskutiert vor allem im Zusammenhang mit der geforderten Nordumfahrung.

Wir wollen den Verkehr aus Reudern rausbekommen, nicht flüssiger machen, war eine Wortmeldung, die die Stimmungslage im Gremium zunächst wohl am treffendsten in Worte fasste. Nachteile befürchteten einige Mitglieder gar, sollte man dem Vorschlag zustimmen. Ulrich Mühlhause (WVR) verweigerte die Zustimmung zu kleinen Maßnahmen, bevor nicht die große Lösung auf dem Tisch sei. Wir haben uns vorwerfen lassen müssen, zu wenig auf die Nordumfahrung gepocht zu haben, erklärte er. Wenn man künftig die Ortsdurchfahrt zurückbauen wolle, ist der Bau der Linksabbiegerspur für ihn eine unnötige Geldausgabe. Er befürchtet, dass die Rechnung zu Ungunsten der Umfahrung aufgemacht wird, wenn nun im Bereich der Reuderner Straße investiert wird. Ein anderer Aspekt für Mühlhause: Stellt sich Reudern jetzt quer, macht die Verwaltung vielleicht gar nichts mehr.


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