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Nürtingen

Wiedergeburt

10.11.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) So um das Jahr 1500 endete das finstere Mittelalter und jemand knipste das Licht wieder an. Herr Luther schlug seine Thesen an die Wittenberger Schlosskirche, Herr Gutenberg lehrte die Metall-Lettern das Tanzen und Herr Kolumbus wurde am Strand von Hispaniola von Indianern entdeckt. Entdeckt wurde auch der geistige Reichtum der Antike, und zwar dort, wo noch zahlreiche Trümmer und Bauten von der einstigen Größe des römischen Imperiums zeugten: in Italien. Dieser Vorgang wurde Renaissance, Wiedergeburt, genannt.

Davon blieb die Architektur nicht unbeeindruckt. Einmal so etwas wie das Pantheon in Rom bauen, das war der Traum eines jeden Baumeisters, der etwas auf sich hielt. Der antike Architekturtheoretiker Vitruv wurde wieder hervorgekramt und intensiv studiert. Die Antike mit ihrer strengen, einfachen geometrischen Formensprache, Kreis und Quadrat, war der letzte Schrei, ein paar Säulen drumherum schadeten auch nichts. Dazwischen Statuen schöner Menschen, die denen des antiken Starbildhauers Praxiteles in nichts nachstanden, zum Beispiel der „David“ von Michelangelo.


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