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Nürtingen

Wie viel Kunst verträgt Therapie?

16.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ausstellung „Lebenszeichen“ zeigt Kunst von Psychiatrieerfahrenen

NÜRTINGEN (la). Seit Kurzem ist im Café Regenbogen im Bürgertreff die Ausstellung „Lebenszeichen – die bunte Welt gemalt von Psychiatrieerfahrenen“ zu sehen.

Michael Gompf, Vorsitzender des Kunstvereins Nürtingen, nahm bei der Ausstellungseröffnung in seiner Einführung Bezug auf die Möglichkeiten des Selbstausdruckes von gemalten Bildern und erläuterte die durchaus unterschiedlichen Interpretationen und Sichtweisen. Male ein Kind einen Vogel, sehe es in dem gemalten Bild den Vogel – andere womöglich nicht. Im Laufe der Entwicklung, so Gompf, lerne das Kind dann, den Vogel so zu malen, dass dieser auch von anderen als Vogel erkannt wird.

In der Kunst gehe es oftmals darum, sich von diesen engen Vorstellungen der anderen zu lösen und erneut zu seinem eigenen, persönlichen Ausdruck zu finden. Das Malen von Bildern biete dem Künstler eine Form, Erlebtes und Belastendes zu verarbeiten, sich neu sortieren oder ordnen zu können. In diesem Zusammenhang verwies Michael Gompf auf die derzeit allseits diskutierte Frage, wie viel Kunst die Therapie vertrage und wie viel Therapie die Kunst verträgt.


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