Nürtingen

Wie glaubwürdig ist der Angeklagte?

11.07.2007, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wie glaubwürdig ist der Angeklagte?

Im Taximord-Prozess wurden die Ermittler und Gutachter vernommen Die Beamten fanden einige Widersprüche in den Aussagen

NÜRTINGEN/STUTTGART. Elf der 33 Stiche des Angeklagten für sich genommen waren tödlich, sagte der Gerichtmediziner Dr. Frank Wehner aus Tübingen vor der Ersten Strafkammer am Landgericht Stuttgart aus. Am fünften Verhandlungstag im Prozess um die Ermordung des Taxifahrers Ewald Pahl vergangenen Oktober im Roßdorf kamen die Gutachter und Ermittler zu Wort.

Schwerste Stichverletzungen bezeugte der Gerichtsmediziner in seiner Aussage vor dem Landgericht. Fünf der Stiche seien mit sehr großer Wucht geführt worden, einer davon durchtrennte sogar eine Rippe. Maximal fünf Minuten habe Pahl bei den Verletzungen, die ihm der Angeklagte zugefügt haben soll, noch zu leben gehabt. Dabei sei dieser mit einer unglaublichen Brutalität vorgegangen. Es braucht schon Wucht, um Haut zu durchdringen, aber um Knochen zu durchdringen braucht es schon eine sehr große Wucht, gab Wehner zu Protokoll.


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