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Wenn man nicht mehr weiterweiß

16.12.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei „Orte des Zuhörens“ von der Katholischen Kirchengemeinde gibt es für alle Probleme ein offenes Ohr

„Ich fühle mich so einsam und allein, seit mein Mann verstorben ist“, erzählt Maria und wischt sich mit dem Taschentuch die Tränen aus den Augen. Die 75-jährige Rentnerin leidet in der Weihnachtszeit besonders unter der Einsamkeit.

Ob Trauerfall oder finanzielle Probleme – es gibt nichts, was bei den „Orten des Zuhörens“ nicht angesprochen werden kann.  pm
Ob Trauerfall oder finanzielle Probleme – es gibt nichts, was bei den „Orten des Zuhörens“ nicht angesprochen werden kann. pm

NÜRTINGEN (pm). „Früher haben wir gerade diese Zeit mit unseren Kindern und Enkeln gemeinsam sehr genossen, aber seit man Mann tot ist und meine Söhne weggezogen sind, habe ich niemanden mehr, mit dem ich reden kann.“ Oft empfindet sie alltägliche Dinge sehr belastend. „Früher hat mein Mann noch den ganzen Papierkram mit Versicherungen oder der Krankenkasse erledigt. Heute weiß ich nicht, wie ich das alleine machen soll“.


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