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Nürtingen

„Wenn die weg sind, sind sie weg“

07.08.2015 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit dem Projekt Genbänkle sollen alte und seltene Gemüsesorten gerettet und zugänglich gemacht werden

Alte Gemüsesorten sollen gerettet und erhaltet werden. Das ist das Ziel des Projekts mit dem klingenden Namen „Genbänkle“. Bislang kümmerten sich einzelne Menschen um den Erhalt der kulinarischen Schätze – Professor Dr. Roman Lenz von der Nürtinger Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) will sie vernetzen und ihre Sorten vielen zugänglich machen.

Roman Lenz mit abgepacktem Saatgut: Die „Neckarkönigin“ ist als Stangenbohne schon ins Genbänkle aufgenommen worden. Foto: aw
Roman Lenz mit abgepacktem Saatgut: Die „Neckarkönigin“ ist als Stangenbohne schon ins Genbänkle aufgenommen worden. Foto: aw

NÜRTINGEN. Es beschäftigen sich schon einige Menschen mit dem Erhalt von alten und seltenen Gemüsesorten. Wozu braucht es dann noch das Genbänkle? „Es fehlt eine regionale Initiative“, sagt Roman Lenz. Einzelpersonen agierten bisher isoliert voneinander „wie Briefmarkensammler“, schildert der Nürtinger Agrarbiologe die Situation. Mit dem Genbänkle sollen sie vernetzt werden. Wer in seinem Garten so eine alte Sorte anbauen will, solle erfahren können, wo er das Saatgut dafür herbekommt. Und Besitzer sollen ihr Saatgut verkaufen können. Lenz: „Nur wenn sie genutzt werden, können sie überleben.“


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