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Wehre können für Paddler tödliche Fallen sein

15.06.2021 05:30, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wendlinger Unglück mit glimpflichem Ausgang sollte mahnen – Selbst erfahrene Kajaksportler haben großen Respekt vor Wehren

Am Freitagabend hatten ein Mann und zwei Kinder großes Glück im Unglück, als sie mit einem kleinen Schlauchboot in des Sog eines Wendlinger Wehrs gerieten. Sie wurden nach einer schwierigen Rettungsaktion geborgen. Erfahrene Kajakfahrer wissen, wie gefährlich Wehranlagen sein können, Freizeitpaddler unterschätzen die Gefahr jedoch oft.

Am Wehr, wie zum Beispiel in Neckarhausen (Bild), ist immer höchste Vorsicht angesagt.  Foto: Holzwarth
Am Wehr, wie zum Beispiel in Neckarhausen (Bild), ist immer höchste Vorsicht angesagt. Foto: Holzwarth

Über zwei Stunden brauchten die zahlreichen Helferinnen und Helfer, um die verunglückten Personen, die in einer Wasserwalze festgehalten wurden, an das rettende Ufer zu bringen. Wir fragten erfahrene Kajaksportler, was Wehre so tückisch macht. Jochen Riesbeck von der Wildwassergruppe des Deutschen Alpenvereins, Ortsgruppe Nürtingen, ist seit Jahrzehnten mit dem Kajak auf teils reißenden Gewässern unterwegs. Doch im Gegensatz zu deren Stromschnellen haben von Menschenhand geschaffene Verbauungen in Bächen und Flüssen ein besonderes Gefahrenpotenzial.


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