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„Was zu viel ist, ist einfach zu viel“

08.12.2016 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Neckarhäuser Landwirt Thomas Hettinger sieht durch die verlängerte Sperrung der B 297 seine Existenz bedroht

Heute hätte der große Tag sein sollen: Polit-Promis und Verwaltungs-Spitzen vereint am rot-weißen Band, jeweils die Schere in der Hand. „Hätte, hätte, Fahrradkette“, sagte freilich schon mal ein Möchtegern-Kanzler. Aus dem prestigeträchtigen Foto-Termin wurde nichts. Noch bis Februar bleibt die B 297 gesperrt. Und einer leidet besonders drunter: Thomas Hettinger.

Letzte Hoffnung Weihnachtsbaum: Mit dem Verkauf von Nordmanntannen möchte Thomas Hettinger zum Teil kompensieren, dass seit der Sperrung der B 297 zwischen Neckarhausen und Neckartailfingen der Umsatz in seinem Hofladen massiv eingebrochen ist. Foto: Holzwarth
Letzte Hoffnung Weihnachtsbaum: Mit dem Verkauf von Nordmanntannen möchte Thomas Hettinger zum Teil kompensieren, dass seit der Sperrung der B 297 zwischen Neckarhausen und Neckartailfingen der Umsatz in seinem Hofladen massiv eingebrochen ist. Foto: Holzwarth

NT-NECKARHAUSEN. Dem Landwirt, Gärtner und Wochenmarkt-Beschicker schwillt sichtlich der Kamm. Zum zweiten Mal schon ist sein in der Äußeren Halde zwischen Neckarhausen und Neckartailfingen angesiedelter Hof massiv von einer öffentlichen Baumaßnahme betroffen: „Schon 2011 war ich zwischen Juni und 8. Dezember nicht erreichbar“, sagt er. Damals hätten die Nürtinger Stadtwerke an einer Wasserleitung gearbeitet. Und schon damals sei sein Umsatz massiv eingebrochen.


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