Nürtingen

Was war zuerst da – der Hase oder das Ei?

23.04.2011, Von Philipp Stark — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unzählige Sitten und Bräuche gibt es zur Osterzeit: Kulturwissenschaftlerin Brigitte Haug erklärt, wie diese entstanden sind

An Ostern wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Um diese christlichen Feiertage herum haben sich über Jahre hinweg verschiedenste Sitten und Gebräuche entwickelt. Heute ist kaum mehr zwischen christlichen und heidnischen Bräuchen zu unterscheiden. Die Kulturwissenschaftlerin Brigitte Haug erklärt, welchen Hintergrund Bräuche wie das Eiersuchen haben.

Die Kulturwissenschaftlerin Brigitte Haug kennt sich genau mit den Bräuchen rund um Ostern aus. Allerdings seien traditionelle Osterveranstaltungen in unserer Gegend eher selten, sagt sie. Doch ein paar Angebote, wie der Brezelmarkt in Altenriet, gehörten zu den Festen in der Vorosterzeit. Auch das Schmücken des Osterbrunnens, wie man ihn unter anderem in Beuren bewundern kann, sei so eine Tradition. „Wasser gilt als Zeichen der Fruchtbarkeit und ist Sinnbild für den Frühling und das erwachende Leben“, sagt Haug, Mitarbeiterin des Freillichtmuseums Beuren. Eine weitere Tradition sei das Osterfeuer, welches allerdings am Albtrauf weniger gebräuchlich sei.


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