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Was passiert jetzt mit dem Güterbahnhof?

05.09.2012 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Investor aus Stuttgart kauft das Gelände „Westliche Bahnstadt“ – Stadt will ihren Einfluss mit Veränderungssperre sichern

Eigentlich wollte die Stadt das brachliegende Gelände des alten Güterbahnhofs erwerben. Dorthin sollte der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) verlegt werden, damit neue Handelsflächen entstehen. Doch der Besitzer des Güterbahnhof-Areals wollte mehr Geld – und verkaufte an einen Stuttgarter Investor. Mit einer Veränderungssperre will sich nun die Stadt den Einfluss auf die Zukunft des Geländes sichern.

Das Gelände des alten Güterbahnhofs liegt weitgehend brach. Nun hat sich ein privater Investor das Grundstück gesichert. Foto: Holzwarth
Das Gelände des alten Güterbahnhofs liegt weitgehend brach. Nun hat sich ein privater Investor das Grundstück gesichert. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Für die weitere Entwicklung der Stadt hat das 8000 Quadratmeter große Gebiet westlich der Eisenbahnschienen große Bedeutung. Bereits im Jahre 2004 befassten sich Gutachter mit dem Grundstück am Gleis 13. Ein Konzept wurde von der Stadt und einem privaten Investor aus Erlangen favorisiert. Einzelhandel, Dienstleister und Tiefgarage sollten dort Platz finden. Ein Aufstellungsbeschluss für einen auf dieses Vorhaben bezogenen Bebauungsplan wurde 2007 gefasst. Der Investor wollte die Flächen indes schon vor Baubeginn vermarkten. Dann aber ging’s nicht weiter. Da halfen auch Gespräche der Stadt mit dem Grundstücksbesitzer, der Bahn-Tochter Aurelis, nichts.


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