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02.12.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

HfWU vergab Medienpreis für nachhaltige Entwicklung

(hfwu) Wie vielfältig das Thema Nachhaltigkeit ist, zeigen die Preisträger des 5. ERM-Medienpreises der Nürtinger Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) für nachhaltige Entwicklung: mit Beiträgen vom Land-Grabbing über künstliches Hühnerei bis zu Versuchen des guten und einfachen Lebens.

Zum fünften Mal hat jetzt die HfWU den Medienpreis des Studiengangs Energie- und Ressourcenmanagement (ERM) verliehen. Mit der Ausschreibung will die Hochschule Medien, Öffentlichkeit und Unternehmen für nachhaltiges Wirtschaften und nachhaltigen Konsum sensibilisieren.

Der erste Preis ging an Hanne Tügel und Anke Sparmann für ihre Artikel-Serie „Einfach besser leben“. Die „GEO“-Autorinnen zeigen die fatale Wachstumslogik auf, die dem Wirtschaften von heute zugrunde liegt, beschreiben an konkreten Beispielen, wie die effiziente Nutzung von Rohstoffen deren Verbrauch oft anheizt, und dokumentieren, wie dennoch an vielen Orten Modelle des „guten Wirtschaftens“ entstehen.

Zweimal vergeben wurde in diesem Jahr der zweite Preis. Zum einen geht er an Kathrin Werner. In ihrer Reportage „Das Zauber-Ei“ für die „Süddeutsche Zeitung“ schildert sie, wie neue pflanzliche Lebensmittel in den USA Hühnereier ersetzen und die industrielle Hühnerhaltung überflüssig machen sollen. Sie identifiziert das „Food Engineering“ als neuen Markt für Anlage- und Wagniskapital.


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