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Was ändert die Polizeireform im Kreis?

28.03.2012 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Opposition kritisiert, Polizei bleibt gelassen: Sitz des neuen Polizeipräsidiums wird Reutlingen

Die Polizeireform wird konkreter. Am gestrigen Dienstag wurden die neuen regionalen Polizeipräsidien, ihre Standorte und deren Flächenzuschnitte dem Kabinett vorgestellt. Statt 34 Polizeidirektionen und drei Polizeipräsidien soll es künftig zwölf Polizeipräsidien geben.

Nun ist sicher: die Esslinger Polizeidirektion wird aufgelöst, stattdessen wird es ein Polizeipräsidium Reutlingen/Esslingen/Tübingen mit Sitz in Reutlingen geben. Esslingen wird stattdessen Sitz einer Kriminaldirektion (wir berichteten).

Während Abgeordnete der Regierungsfraktionen wie Andreas Schwarz (Grüne) und Wolfgang Drexler (SPD) die Reform loben, äußern CDU-Abgeordnete wie der Esslinger Andreas Deuschle Kritik: „Der Landkreis Esslingen und insbesondere die Stadt Esslingen sind Verlierer der Polizeistrukturreform, da die Vor-Ort-Führung verloren geht.“ Es würden Polizisten und Angestellte vor Ort abgezogen. Darüber könne auch nicht hinwegtäuschen, dass der Landkreis mit einer Kriminalpolizeidirektion „abgespeist“ werden solle.

Mit dem Standort des neuen Präsidiums werde sich die Polizei teilweise ganz erheblich aus der Fläche zurückziehen und die Polizisten müssten größere Distanzen zurücklegen. Ein schwindendes Gefühl der relativen Sicherheit sei die Folge der Reform, so der Oppositionsabgeordnete


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