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Warum der Adel auf die Berge zog

30.03.2012 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vortrag über die Burgen im Kreis ? Die Rolle der Eisenverhüttung

NÜRTINGEN. Schon mancher, der in den Ruinen einer alten Burg stand, dürfte sich gefragt haben, was es hier – angesichts der abseitigen Lage – zu schützen oder zu nützen galt. An einer Antwort versuchte sich Kreisarchivar Manfred Waßner am Montag bei einem Vortrag im Nürtinger Stadtmuseum. Das Kreisarchiv ist dabei, die Burgen im Kreis zu inventarisieren und zu dokumentieren. Ein Buch über das Resultat des Projekts soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Das Kreisgebiet ist sehr burgenreich. Es gibt hier mehr als 80 Adelssitze, besonders viele, an die 30, am Albtrauf. Manche sind bekannt, andere Standorte sind überwachsen und nur noch Kennern geläufig. Im elften Jahrhundert setzt der Bau von Höhenburgen ein. Der Hochadel zog von den Herrenhöfen im Tal hinauf auf die Höhen. Der komplizierte Prozess ist noch nicht restlos erforscht. Wichtig waren die Höhenburgen sicher als Festung. Es dürfte auch eine Rolle gespielt haben, dass man sich so vom gewöhnlichen Volk abhob.


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