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Nürtingen

Warten auf den Winter

10.02.2018 00:00, Von Uwe Gottwald und Matthäus Klemke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der milde Winter stellt manche Branchen vor schwere Herausforderungen

Der Januar war in Baden-Württemberg der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn. Was Winter-Muffel freut, bereitet vielen Branchen ziemliches Kopfzerbrechen. Auch in Nürtingen leiden vom Einzelhändler bis zum Forstarbeiter viele unter der viel zu warmen Jahreszeit. Dem Portemonnaie tut das milde Klima hingegen gut.

Während auf Kreisstraßen vor allem wegen Schneefällen an den Albaufstiegen häufiger gestreut wurde, sind die Vorräte im Salzlager des Nürtinger Bauhofs bisher geschont worden. Foto: Holzwarth
Während auf Kreisstraßen vor allem wegen Schneefällen an den Albaufstiegen häufiger gestreut wurde, sind die Vorräte im Salzlager des Nürtinger Bauhofs bisher geschont worden. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Kaum Schnee, grau, nass und viel zu warm – bisher ist der Winter in Deutschland wenig winterlich. Das Institut für Physik und Meteorologie der Universität Hohenheim kann auf eine der längsten Wetteraufzeichnungen zugreifen, sie reichen zurück bis in das Jahr 1878. Dr. Hans-Stefan Bauer betreut die Wetterstation des Instituts und bestätigt: „Der Januar ist mit 5,3 Grad über dem langjährigen Mittel der wärmste seit jeher.“ Teilweise stieg das Thermometer auf über 16 Grad. Die Januar-Temperatur lag im Durchschnitt bei 5,1 Grad, zwischen 1961 und 1990 betrug dieser Wert Minus 0,2 Grad.


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