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Warnung vor „Geschäften mit der Armut“

18.06.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schuldnerberatungsstellen im Kreis schlagen Alarm: „Oft geht es nur noch tiefer in die Schuldenfalle“

Immer mehr Menschen geraten in finanzielle Not. Und daher wird auch die bundesweite Aktionswoche der Schuldnerberatung unter der Schirmherrschaft von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner immer bedeutender. Ab Montag warnt man nicht zuletzt vor „Geschäften mit der Armut“.

(pm) In einer Pressemitteilung der DRK-Schuldnerberatung heißt es dazu: Mit der wachsenden Verschuldung der Bevölkerung und der Etablierung des Restschuldbefreiungsverfahrens nach der Insolvenzordnung sei das Bedürfnis nach adäquater Beratung von und Hilfe für Schuldner enorm gestiegen. Während die Anzahl der Schuldnerberatungsstellen in Trägerschaft der Kommunen, Wohlfahrtsverbände und Verbraucherzentralen in den letzten Jahren eher rückläufig gewesen sei, sei die der gewerblichen Insolvenzberatungsstellen stark angestiegen.

Gleichzeitig hätten die unseriösen Angebote selbsternannter Schuldner- oder Insolvenzberater explosionsartig zugenommen – ebenso wie die vielfältigen Angebote angeblicher Kreditvermittler.

Eine Unterscheidung der Angebote, die von seriöser Beratung bis hin zu Offerten aus dem Grenzbereich krimineller Aktivitäten reichen, sei für hilfesuchende Schuldner sehr schwer.


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