Nürtingen

War es ein Schlag mit der Bierflasche?

29.04.2011, Von Bernd S. Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten

NÜRTINGEN/STUTTGART. Vor dem Stuttgarter Landgericht muss sich seit dem gestrigen Donnerstag ein 47-jähriger berufsloser Mann wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er soll laut Anklage am Morgen des 20. März vergangenen Jahres in einer Nürtinger Wohnung alkoholisiert und im Zustand eines psychischen Wahns eine volle Bierflasche auf dem Kopf des Wohnungsinhabers zertrümmert und den Mann dabei schwer verletzt haben.

Der Staatsanwalt geht in seiner Anklage davon aus, dass der Beschuldigte zur Tatzeit möglicherweise unter Drogen stand und obendrein noch erheblich betrunken war. Daher bilde er für die Allgemeinheit eine Gefahr, da bei einer Freilassung ähnliche Übergriffe von ihm zu erwarten seien. Er beantragt die Einweisung des Mannes in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung – zum Schutze der Allgemeinheit.

Wie es damals zum Streit zwischen dem Angeklagten und einem ebenfalls angetrunkenen Opfer in der Nürtinger Wohnung kam, kann der 47-Jährige den Richtern nicht erklären. Allerdings gibt es ein Polizei-Protokoll, in dem er in ersten Vernehmungen ausgesagt haben soll, dass es um eine Rauschgift-Schuld ging. Das Opfer war offenbar sein Drogenlieferant, dem er 25 Euro Anzahlung für die nächste Lieferung geleistet, aber den Stoff nie erhalten habe.


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