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Vorfahrt für den Kinderschutz

19.02.2015, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landratsamt wirbt für erweitertes Führungszeugnis für Ehrenamtliche und sieht es auch als Chance für Vereine und Verbände

Wenn Eltern ihre Kinder in die Obhut anderer geben, etwa im Sportverein, bei Freizeiten oder in Einrichtungen und Angeboten der Jugendhilfe, möchten sie das Gefühl haben, dass sie wohlbehütet sind. Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes Anfang 2012 soll dazu ein erweitertes Führungszeugnis beitragen, das nun auch Ehrenamtliche vorlegen sollten.

Das erweiterte Führungszeugnis enthält im Gegensatz zum normalen Führungszeugnis auch Delikte, die sich gegen das Wohl von Kindern richten, jedoch nur geringfügig geahndet wurden. Außerdem enthält es wie das normale Führungszeugnis auch Hinweise auf Sexualdelikte. Es wurde bisher schon vom Hauptamtlichen zum Beispiel in Kindertagesstätten abverlangt, ebenso in Einrichtungen der öffentlichen Jugendhilfe, deren Träger im Kreis Esslingen das Landratsamt ist. Auch von Hauptamtlichen der freien Träger, die öffentliche Gelder beziehen, wurde es gefordert, das Bundeskinderschutzgesetz verlangt es nun auch von deren Ehrenamtlichen. „Mit allen freien Trägern im Landkreis haben wir entsprechende verbindliche Vereinbarungen getroffen“, bestätigt Simone Büschel von der Fachberatung Kindertagesbetreuung beim Landratsamt, die im Kreis Esslingen für alle Fragen rund um das erweiterte Führungszeugnis zuständig ist.


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