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„Von der Wüste zur Oase“

13.01.2011 00:00, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grafenbergs Bürgermeister Holger Dembek brachte den Haushalt für das laufende Jahr ein

„Die Gemeinde war finanzwirtschaftlich gesehen in den letzten zwei Jahren quasi in der Wüste unterwegs. 2011 und wohl auch 2012 halten wir uns in einer Oase auf und können wieder Wasser schöpfen“, beschrieb Bürgermeister Holger Dembek die Finanzlage der Gemeinde bei der Einbringung des Haushalts in der Gemeinderatssitzung am Dienstag im Rathaus.

GRAFENBERG. Durch die Automatik des Finanzausgleichs und die Systematik der Kreisumlage sehe es in Grafenberg finanziell jetzt wesentlich günstiger als 2010 aus. „Die Verbesserung beläuft sich auf 1,228 Millionen Euro“, nannte er Zahlen. „Wir können eine Zuführung von 625 000 Euro erreichen, nach Abzug von Tilgungen verbleibt eine Investitionsrate von 497 000 Euro“, so Dembek dazu, dass fast eine halbe Million mehr für Investitionen zur Verfügung steht.

„Aber es gibt auch Wasser in den Wein“, schränkte er ein. Die schwache Finanzausstattung, und das treffe auf alle Gemeinden und Städte zu, sei damit nicht aus dem Weg geräumt. Der Gemeindehaushalt hat ein Volumen von 5,832 Millionen Euro. Zusammen mit dem Eigenbetrieb Wasser und Abwasser beläuft sich der Umfang des Zahlenwerks auf 7,394 Millionen. Das ist eine Steigerung um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr.


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